Private Beistandspersonen

Freiwilligenarbeit als private Beiständin oder privater Beistand

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Regionen Hochdorf und Sursee sucht Freiwillige, die bereit sind, schutzbedürftige Personen im Rahmen einer Beistandschaft zu begleiten.

Wer braucht eine Beiständin bzw. einen Beistand?

Menschen können in Situationen geraten, in denen sie ohne Hilfe nicht mehr zurechtkommen mit den Aufgaben des täglichen Lebens. Gründe dafür sind verschiedene: Psychische oder physische Krankheit, Behinderung, soziale Probleme usw.. Sie benötigen Unterstützung und Hilfe. In solchen Situationen kann die Erwachsenenschutzbehörde (KESB) eine Beistandschaft anordnen und eine Beistandsperson einsetzen.

Private Beiständinnen und Beistände (PB)

Der Einsatz von Freiwilligen ermöglicht hilfsbedürftigen Menschen wertvolle Unterstützung. Neben Berufsbeiständinnen und Berufsbeiständen setzt die KESB deshalb auch auf private Beiständinnen und private Beistände. Freiwillige können durch ihre zeitliche Verfügbarkeit vermehrt persönliche Begleitung und Unterstützung erbringen.

Voraussetzungen:

  • Sozial- und Selbstkompetenz: Positive Lebenseinstellung, tolerantes Menschenbild, Lebenserfahrung, Einfühlungsvermögen, Fähigkeit zur Selbstkritik, Wahrung innerer Distanz, Zugang zu Menschen in verschiedenen Lebenssituationen, Ausdauer, Zuverlässigkeit, Verhandlungsgeschick und Verschwiegenheit
  • Administrative und organisatorische Fähigkeiten: Grundkenntnisse in Zahlungsverkehr und Buchhaltung, gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, PC-Anwenderkenntnisse (Word und Excel), Sorgfalt und Genauigkeit
  • Bereitschaft sich mehrere Jahre zu verpflichten (mind. 4 Jahre)
  • Guter Leumund (Strafregister- und Betreibungsregisterauszug), es besteht keine eigene erwachsenenschutzrechtliche Massnahme

Interessiert?

Bei Fragen gibt Ihnen der Sozialabklärungsdienst der KESB Regionen Hochdorf und Sursee gerne Auskunft.